Warum Marketing 2.0 die Zukunft gehört
Stefan Hoevel am 29. May 2008 um 14:59 29 05 2008Die Studie einer etablierten Unternehmensberatung zum Thema “Effektivität des Marketing” kommt zu folgendem Fazit: Das Marketing der Industrie steht unter Zugzwang. Es muss die Verbraucher überzeugen, einen “Premiumaufschlag” für die Instrumente des Marketing zu zahlen. In dieses Raster passt natürlich auch das Denken aller etablierten Player im Werbemarkt.
An dieser Stelle möchte ich aber widersprechen, denn Konsumenten sind nicht mehr bereit, für noch mehr Marketing oder noch besseres (kreativeres) Marketing zu zahlen. Nicht umsonst waren Handelsmarken die Gewinner der letzten Jahre. Und warum? Die große Mehrheit der Kunden war bestens informiert über die Qualität und den Ursprung dieser Produkte. Nicht zuletzt über das Internet. Die Ironie dabei - je bekannter die Handelsmarke, desto mehr wurde sie gekauft. Woher resultiert aber eine Bekanntheit einer Handelsmarke, wenn sie kein Marketing macht? Sicherlich einerseits aus einer breiten Distribution, andererseits aber vor allem aus Empfehlungen. Transparenz führt zu mündigen Verbrauchern. Und diese Kunden werden zukünftig vor allem für den Mehrwert von Marken und Marketing bezahlen. Bei “echten” Marken bedeutet dies sicher “echte” Innovation. Und zwar nicht nur im Produkt und Service, sondern auch im Vertrieb. Beim Marketing ist es ganz klar der “echte” Nutzen. Aber eben dieser Nutzen wird zukünftig deutlich anders interpretiert werden müssen. Mehr Sinne des Konsumenten, weniger im Sinne der Marke.
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Kategorien : Marketing 2.0
Tags : Marketing 2.0, Stefan Hoevel





