Alexander Koerner am 6. October 2008 um 14:52
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Was ist eigentlich Marketing 2.0? Warum gewinnt es so massiv an Bedeutung und wie funktioniert es? Diese und ähnliche Fragen begegnen uns tagtäglich in vielen Gesprächen. Ein guter Grund noch ein wenig Basiswissen zu schaffen.
Mit unserem Online-Tutorial haben wir versucht die wichtigsten Fragen zu ‘Marketing 2.0′ zu beantworten. Unterlegt mit vielen Usecases verschafft das vertonte Tutorial in rund einer Stunde einen Überblick, legt einen roten Faden durch den Begriffsdschungel und ermöglicht es dem Betrachter seine bestehenden Erkenntnisfragmente zu einem geordneten Gesamtbild zusammen zu führen.
In einem aktuellen Artikel in der wuv gelesen: Oliver Voss, Vorstand Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe äußert sich auf seiner eigenen Website via Video zum Thema virales Marketing.
Was ist hieran spannend bzw. wert darüber zu bloggen? Ganz einfach – nun haben auch die großen Agenturen virales Marketing als „Big Business“ entdeckt. Und zwar als Strategie, um den „alten Dampfer“ Advertising auf Kurs zu halten. Was Oliver Koss (und andere Werber) im Video (Online Stars) nämlich suggerieren, ist in Kurzform Folgendes:
- Virals können alle machen, die kreativ sind (also nicht nur Spezialagenturen)
- Virals sind nicht billig (Agenturen dürfen in der Kreation also teuer sein)
- Virals substituieren Advertising, sind aber eigentlich Advertising
- Cross-mediale Verwendung von Virals ist möglich und damit auch Aufgabe einer Leadagentur
- Virals sind auch langfristig anlegbar, d.h. ganz im Stile von Kampagnen
- Seedingkosten = Mediakosten
Somit funktioniert das alte Advertisingmodell immer noch, da auch die Mediaagenturen versuchen, das virale Seeding heute buchbar und planbar zu machen. 2008/2009 wird also verspätet, aber doch noch verstärkt den Einzug des viralen Themas in den großen Agenturen bringen. Dies macht Werbung per se sicherlich unterhaltsamer, ist aber auf der anderen Seite auch äußerst bedenklich. Warum? Lesen »
Nach der Marketing 2.0 Conference in Paris kommt hiermit eine kurze Zusammenfassung zum Thema Word-of-mouth. Vor allem zur Frage: Ist Word-of-mouth ein Effekt oder eine Massnahme? Kann man Word-of-mouth triggern oder sogar technisch in Communities einbauen? Und last but not least - ist Word-of-mouth Marketing überhaupt ethisch?
Word-of-mouth oder Mundpropaganda ist allgemein akzeptiert ein Effekt. Ein sehr gewünschter Effekt sogar, solange er positiv ist. In digitalen Welten - und in diesen leben wir heute - kann Word-of-mouth innerhalb kurzer Zeit ausser Kontrolle geraten (und hier sind fallende Börsenkurse eingeschlossen). Wer sich heute auf seiten der Unternehmen und Marken diesen Entwicklungen verschliesst, verpasst vor allem eine Chance - auf Augenhöhe mit den Konsumenten mitreden und moderieren zu können.
Word-of-mouth ist heute bereits über innovative Spezialagenturen buchbares taktisches Marketinginstrument und somit Bestandteil eines neuen und natürlich komplexeren Marketingmix. Allerdings ist auch klar - wer nur versucht den Marketingmix mit neuen Marketingtaktiken anzureichern, der verschiebt zuersteinmal Budgets, reduziert Werbedruck, baut komplexere und vielfach ineffizientere Kommunikationsstrukturen auf. Es fehlt eine integrierte und vor allem langfristige Perspektive für eine Markenführung in digitalen und vernetzten Welten, die sich zum Ziel setzt Gespräche zu generieren. Was also tun? Lesen »
Alexander Koerner am 14. February 2008 um 13:26
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In der aktuellen Ausgabe der acquisa findet sich unter dem Titel “Schon gehört?” ein ausführlicher Artikel zu Mundpropaganda Marketing, der unter unserer Mitwirkung entstanden ist.
Die acquisa schreibt: “Word of Mouth wird heutzutage neudeutsch Mundpropaganda genannt. Dank Web 2.0 erfährt das Weitersagen nicht nur eine Renaissance, sondern erreicht eine ganz neue Dimension. Um Synergien zu nutzen, müssen aber erst die Promotoren gefunden werden. Dass Menschen über Produkte reden, ist so alt wie der Handel mit ihnen. Dass Menschen über Produkte reden und Händler daraufhin ihr Sortiment umstellen - das ist neu…”
Den vollständigen Artikel gibt es auf unserer Website zum Download.
Alexander Koerner am 12. November 2007 um 12:43
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Gemäß einer aktuellen Umfrage von TWI Surveys im Auftrag der Society for New Communications Research unter Marketingentscheidern wird Social Media und Conversational Marketing (Mundpropaganda Marketing) das klassische Marketing bis 2012 überholen. Lesen »
Alexander Koerner am 13. September 2007 um 13:05
13092007
Der “Leitfaden Online Marketing”, herausgegeben von Torsten Schwarz, ist ein 850 Seiten starkes Kompendium zum Thema mit einem Beitrag von uns zum Thema Mundpropaganda Marketing.
“Dieses Buch bündelt das aktuelle Wissen einer ganzen Branche” schreibt Amazon.
“Als Standardwerk ist es ein absolutes Muss für Online-Marketing-Spezialisten und solche, die es werden wollen. Die Autoren sind die führenden Köpfe der Online-Branche. Es sind erfolgreiche Fachbuchautoren, hochrangige Experten aus renommierten Unternehmen sowie anerkannte Wissenschaftler.”
In unserem Beitrag geben wir einen Einblick in die Funtionsweise und Relevanz von Mundpropaganda Marketing und wagen einen Ausblick auf dessen zukünftige Entwicklung auf dem deutschen Markt.
Wer schon vorab einen Eindruck bekommen will, findet den Beitrag hier - Buchbeitrag - als pdf zum Download.
Vorbestellen kann man das ganze Buch bereits bei Amazon.
Alexander Koerner am 9. August 2007 um 16:31
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Bezogen sich bislang die meisten Erkenntnisse zur Relevanz und zum (potenziellen) Erfolgs-
beitrag von Mundpropaganda auf den US-amerikanischen Verbraucher bzw. Markt, liegt nun mit der aktuellen Studie von DoubleClick vom Mai diesen Jahres eine konkrete Bezugnahme auf den Deutschen Markt vor.
Demnach bestätigt sich die herausragende Relevanz von Mundpropaganda in allen Phasen des Einkaufsprozesses. Als besonders interessant erscheint auch die Rolle von Mundpropaganda im internationalen Vergleich. So dürfen sich diejenigen zum Teil bestätigt fühlen, die angesichts der sehr positiven Daten aus den USA stets mahnten, dass sich der Deutsche Markt doch anders verhielte.
Dies hat sich bestätigt. Allerdings mit unvermuteten Vorzeichen. Die Studienergebnisse belegen, dass die Relevanz von Mundpropaganda im Deutschen Markt sogar noch stärker ausgeprägt ist als im US-Markt.
So erfahren Deutsche in den untersuchten Produktkategorien vor allem durch ihre Freunde (und damit Mundpropaganda) von interessanten Produkten.
Alexander Koerner am 2. August 2007 um 14:02
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Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit die Mundpropaganda genießt, wächst erfreulicherweise die Zahl der klassischen Marketeers auf Anwender- und Dienstleisterseite die WOM für sich entdecken.
Schnell waren dann auch Dienstleister aus dem klassischen Marketing und Online-Umfeld ausgestattet mit ‘profundem’ Halbwissen zur Stelle. Sie entfachten einen Hype um das was WOM ihrer Meinung nach darstellte. Ein neues Tool um werbliche Botschaften schnell und wirtschaftlich zu verbreiten. Begriffe wie ‚virale Werbung‘ und ‚virales Marketing‘ machten die Runde und suggerierten Unternehmen das nun ein Ansatz bereit stünde der alle Welt über ihre Produkte sprechen lässt.
Aber haben sie wirklich verstanden um was es geht? Was WOM leisten kann und wie es funktioniert?
Worum geht es wirklich? Sollen sich die Verbraucher über den ausgefallen (vergleichsweise aufmerksamkeitsstarken) Spot oder doch lieber (aufmerksamkeitsstark UND meinungsbildend UND absatzwirksam) über das Produkt und vor allem ihre Produkterlebnisse austauschen?
John Moore hat dies in seiner nachfolgenden Präsentation sehr schön auf den Punkt gebracht.