Viral Marketing goes Advertising?

Stefan Hoevel am 7. August 2008 um 12:11 7 08 2008

In einem aktuellen Artikel in der wuv gelesen: Oliver Voss, Vorstand Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe äußert sich auf seiner eigenen Website via Video zum Thema virales Marketing.

Was ist hieran spannend bzw. wert darüber zu bloggen? Ganz einfach – nun haben auch die großen Agenturen virales Marketing als „Big Business“ entdeckt. Und zwar als Strategie, um den „alten Dampfer“ Advertising auf Kurs zu halten. Was Oliver Koss (und andere Werber) im Video (Online Stars) nämlich suggerieren, ist in Kurzform Folgendes:

- Virals können alle machen, die kreativ sind (also nicht nur Spezialagenturen)
- Virals sind nicht billig (Agenturen dürfen in der Kreation also teuer sein)
- Virals substituieren Advertising, sind aber eigentlich Advertising
- Cross-mediale Verwendung von Virals ist möglich und damit auch Aufgabe einer Leadagentur
- Virals sind auch langfristig anlegbar, d.h. ganz im Stile von Kampagnen
- Seedingkosten = Mediakosten

Somit funktioniert das alte Advertisingmodell immer noch, da auch die Mediaagenturen versuchen, das virale Seeding heute buchbar und planbar zu machen. 2008/2009 wird also verspätet, aber doch noch verstärkt den Einzug des viralen Themas in den großen Agenturen bringen. Dies macht Werbung per se sicherlich unterhaltsamer, ist aber auf der anderen Seite auch äußerst bedenklich. Warum?
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Was ist eigentlich Word of Mouth-Marketing?

Alexander Koerner am 2. July 2008 um 15:12 2 07 2008

Peter Lustig / Löwenzahn hätte es kaum schöner machen können…

Die Frage beantwortet Rob Nikowitsch von trnd im Kern ebenso zutreffend wie unterhaltsam mit seinem Clip. Sehenswert…






Word-of-Mouth - Massnahme oder Zielsetzung?

Stefan Hoevel am 29. May 2008 um 17:30 29 05 2008

Nach der Marketing 2.0 Conference in Paris kommt hiermit eine kurze Zusammenfassung zum Thema Word-of-mouth. Vor allem zur Frage: Ist Word-of-mouth ein Effekt oder eine Massnahme? Kann man Word-of-mouth triggern oder sogar technisch in Communities einbauen? Und last but not least - ist Word-of-mouth Marketing überhaupt ethisch?

Word-of-mouth oder Mundpropaganda ist allgemein akzeptiert ein Effekt. Ein sehr gewünschter Effekt sogar, solange er positiv ist. In digitalen Welten - und in diesen leben wir heute - kann Word-of-mouth innerhalb kurzer Zeit ausser Kontrolle geraten (und hier sind fallende Börsenkurse eingeschlossen). Wer sich heute auf seiten der Unternehmen und Marken diesen Entwicklungen verschliesst, verpasst vor allem eine Chance - auf Augenhöhe mit den Konsumenten mitreden und moderieren zu können.

Word-of-mouth ist heute bereits über innovative Spezialagenturen buchbares taktisches Marketinginstrument und somit Bestandteil eines neuen und natürlich komplexeren Marketingmix. Allerdings ist auch klar - wer nur versucht den Marketingmix mit neuen Marketingtaktiken anzureichern, der verschiebt zuersteinmal Budgets, reduziert Werbedruck, baut komplexere und vielfach ineffizientere Kommunikationsstrukturen auf. Es fehlt eine integrierte und vor allem langfristige Perspektive für eine Markenführung in digitalen und vernetzten Welten, die sich zum Ziel setzt Gespräche zu generieren. Was also tun?
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In eigener Sache: Artikel in acquisa

Alexander Koerner am 14. February 2008 um 13:26 14 02 2008

In der aktuellen Ausgabe der acquisa findet sich unter dem Titel “Schon gehört?” ein ausführlicher Artikel zu Mundpropaganda Marketing, der unter unserer Mitwirkung entstanden ist.
acquisa-Cover
Die acquisa schreibt: “Word of Mouth wird heutzutage neudeutsch Mundpropaganda genannt. Dank Web 2.0 erfährt das Weitersagen nicht nur eine Renaissance, sondern erreicht eine ganz neue Dimension. Um Synergien zu nutzen, müssen aber erst die Promotoren gefunden werden. Dass Menschen über Produkte reden, ist so alt wie der Handel mit ihnen. Dass Menschen über Produkte reden und Händler daraufhin ihr Sortiment umstellen - das ist neu…”

Den vollständigen Artikel gibt es auf unserer Website zum Download.






DaWanda: ein Königreich für einen Kunden!

Nadine Vollmer am 31. January 2008 um 10:43 31 01 2008

DaWanda ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie E-Commerce zum Shopping-Erlebnis wird und damit ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Mundpropaganda schafft.
Dafür sind vor allem die folgenden fünf Punkte besonders ausschlaggebend:
Erstens: ein gut zu merkender Name für eine gute, wenn auch nicht ganz neue Geschäftsidee
Zweitens: die Ausrichtung an dem Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit
Drittens: der Einbezug der Kunden als Designer
Viertens: eigene Community von „Seelenverwandten“
Fünftens: das emotionale Erlebnis, das mit einem Einkauf verbunden ist.

DaWanda Startseite Valentinstag
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Word of Mouth, Social Media - alles ‘Kinderkram’?

Alexander Koerner am 18. January 2008 um 14:11 18 01 2008

“Web 2.0, Mundpropaganda, Social Media - das ist doch nur für Jugendliche, Twens und Nurds ein Thema, oder?”
Auf diese oder ähnliche Fragen trifft man in Deutschland dieser Tage noch sehr häufig, wenn man mit Marketing- bzw. Unternehmensverantwortlichen über das Thema Marketing 2.0 bzw. Mundpropaganda Marketing spricht und dessen Implikationenen aufzeigt.
Hartnäckig scheint sich der Glaube zu halten, dass Internetnutzung im Allgemeinen und die Verwendung der Interaktionsmöglichkeiten des Web 2.0 im Besonderen bei der Generation 50+ keine relevante Rolle spiele. Zeit mit dieser sich für Unternehmen u.U. fatal auswirkenden Fehleinschätzung aufzuräumen. Lesen »






Welche Relevanz haben Online-Communities?

Alexander Koerner am 13. November 2007 um 16:35 13 11 2007

Neben einer allgemeinen Wertung dieser Überlegung stellt sich auch die Frage: Wie wichtig ist Internetnutzern ihre Online-Community im Vergleich zur realen Welt?

Beiden Themenkomplexen geht die diesjährige Ausgabe des Digital Future Reports des Centers for Digital Future an der University of Southern California nach.
In seiner achten Auflage kommt die rollierende Studie, die basierend auf einem landesweiten Panel von 2.000 Personen in den USA die Auswirkungen von Online-Technologien auf das Leben von Internetnutzern und -nichtnutzern untersucht, zu sehr interessanten Ergebnissen.
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Kunde 2.0 - Auslaufmodell klassische Werbung

Alexander Koerner am 9. November 2007 um 18:13 9 11 2007

Nach einer etwas längeren arbeitsbedingten Schreibpause melde ich mich mit einem Beitrag zu einer Studie zurück die es in sich hat…

Kunde_20

Eine aktuelle Studie von Booz Allen Hamilton - durchgeführt in Deutschland und den USA - zeigt wie weit die grundlegenden Veränderungen im Marketing bereits fortgeschritten sind.
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Selbst schlecht gemacht…

Nadine Vollmer am 15. August 2007 um 17:37 15 08 2007

Sugarcraft – oder wie man höchstpersönlich selbst für schlechte Mundpropaganda sorgen kann

Es gibt ein amerikanisches Forum für Tortendekoration mit mehr als 100.000 sehr engagierten, internationalen Mitgliedern, die durchaus bereit sind, für ihr Hobby – oder auch Beruf – ein wenig mehr Geld auszugeben für all die Lebensmittelfarben, Ausstecher, Bordürenschneider, Glitzer und Glimmer. Mit einem der Anbieter für solche Dekorationsmittel gab es in der Vergangenheit immer wieder schlechte Erfahrungen, die Mitglieder äußerten sich in Forumseinträgen über lange Lieferzeiten, unvollständige Lieferungen und schlechten Service.
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Ossi Urchs - Die neue (?) Macht des Erzählens

Ossi Urchs am 27. July 2007 um 13:08 27 07 2007

Die Zeitschrift “Internet World Business” widemet dem “Story-Telling” von Kunden in der aktuellen Ausgabe eine ganze (lesenswerte) Seite (Online leider nur für Abonnenten). Kurz zusammen gefasst entwickelt der Artikel folgendes Bild: Kundengeschichten und Bewertungen vermitteln Glaubwürdigkeit in der eigenen kommerziellen Kommunikation. Allerdings scheuen vor allem hier zu Lande viele Unternehmen noch die damit verbundenen Probleme und “Gefahren”.

Kunden, selbst wenn sie mit ihren Geschichten zu “Markenprotagonisten” werden, sind eben keine Marketers! Und “Glaubwürdigkeit” ist keine Einbahnstrasse. Wer wirklich glaubwürdig erscheinen will, muss sich im Zweifelsfall auch auf Kritik und offene Diskussionen einlassen. Zumal es heute dazu kaum noch sinnvolle Alternativen gibt.

Diese Lektion haben zahlreiche amerikanische Unternehmen bereits gelernt. Sie setzen auf “echte” Menschen und deren authentische Meinung. Ob es sich dabei um Kunden oder auch die eigenen Mitarbeiter handelt. Und sie fahren nicht schlecht damit. Nicht nur amerikanische Beispiele dazu finden sich auf der “Internet World Business” Website unter dem (frei zugänglichen) Webcode: 0715014 Lesen »