Online-Tutorial zu ‘Marketing 2.0′

Alexander Koerner am 6. October 2008 um 14:52 6 10 2008

Was ist eigentlich Marketing 2.0? Warum gewinnt es so massiv an Bedeutung und wie funktioniert es? Diese und ähnliche Fragen begegnen uns tagtäglich in vielen Gesprächen. Ein guter Grund noch ein wenig Basiswissen zu schaffen.

Mit unserem Online-Tutorial haben wir versucht die wichtigsten Fragen zu ‘Marketing 2.0′ zu beantworten. Unterlegt mit vielen Usecases verschafft das vertonte Tutorial in rund einer Stunde einen Überblick, legt einen roten Faden durch den Begriffsdschungel und ermöglicht es dem Betrachter seine bestehenden Erkenntnisfragmente zu einem geordneten Gesamtbild zusammen zu führen.

Screenshot Tutorial






Open Marketing

Stefan Hoevel am 4. September 2008 um 14:36 4 09 2008

In an open economy, marketing needs to be open as well. Since every consumer can already decide what content or communication he wants to listen to, when and in which format, marketing is less and less effective in forcing the consumer to listen to more and more irrelevant messages. Therefore broadcasting is on a decline and customized information-on-demand is just a click away. No doubt that marketing has to change. But will it change the way consumers interact?

Let’s talk about the developments around word-of-mouth. Word-of-mouth as an effect is well known. Markets work this way since thousands of years. But since the Cluetrain Manifesto declared „markets are conversations“ the focus of marketing shifted towards this effect and turned it into a brand-new marketing tool. Since marketers understood that positive buzz travels quickly, they tried to trigger this effect. And the digital landscape and the networked society made it easier to create viral effects – or at least the marketers thought so.

Research shows that the US market is about 3-5 years ahead in marketing innovation and therefore marketing innovation also created word-of-mouth marketing long before European marketers thought about it. Today more than 50% of all US marketers (according to various studies) use word-of-mouth marketing techniques and a growing number of agencies offer innovative services. But it doesn’t mean that word-of-mouth wasn’t existing before – and here we come to a very basic but very important insight: Word-of-mouth as an effect is existing since human being is able to speak. Word-of-mouth as a marketing target is existing since marketers try to trigger it. But word-of-mouth marketing as a tool is brand-new. And it means that companies and brands take the step forward from B2C communication to interfere in C2C communication.
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lemon5 @ Ars Electronica

Stefan Hoevel am 3. September 2008 um 15:52 3 09 2008

Vom 04.-09.09.2008 findet in Linz die Ars Electronica statt. Im Rahmen der “Mission Future” wird unter dem Titel „We´re open: How open minds and open industries are shaping the world.“ die Zukunftsfähigkeit der neuen ökonomischen Open-Mentalität beleuchtet, ihre praktische Umsetzbarkeit diskutiert und branchenübergreifend Ideen ausgetauscht.

Wir freuen uns, im Rahmen dieses weltweit größten Festival für Computerkultur und Digitalen Lifestyle das Konzept des Marketing 2.0 präsentieren zu dürfen.

Zusätzlich vergeben wir zwei Tickets an Privatpersonen gratis und zwei Tagestickets an Firmenkunden zu einem reduzierten Ticketpreis ab. Anreise muss allerdings selbst gebucht werden. Bei Interesse bitte gerne melden.

Die Session mit Stefan Hövel findet am Montag, den 08.09.2008 statt.






Warum Marketing 2.0 die Zukunft gehört

Stefan Hoevel am 29. May 2008 um 14:59 29 05 2008

Die Studie einer etablierten Unternehmensberatung zum Thema “Effektivität des Marketing” kommt zu folgendem Fazit: Das Marketing der Industrie steht unter Zugzwang. Es muss die Verbraucher überzeugen, einen “Premiumaufschlag” für die Instrumente des Marketing zu zahlen. In dieses Raster passt natürlich auch das Denken aller etablierten Player im Werbemarkt.

An dieser Stelle möchte ich aber widersprechen, denn Konsumenten sind nicht mehr bereit, für noch mehr Marketing oder noch besseres (kreativeres) Marketing zu zahlen. Nicht umsonst waren Handelsmarken die Gewinner der letzten Jahre. Und warum? Die große Mehrheit der Kunden war bestens informiert über die Qualität und den Ursprung dieser Produkte. Nicht zuletzt über das Internet. Die Ironie dabei - je bekannter die Handelsmarke, desto mehr wurde sie gekauft. Woher resultiert aber eine Bekanntheit einer Handelsmarke, wenn sie kein Marketing macht? Sicherlich einerseits aus einer breiten Distribution, andererseits aber vor allem aus Empfehlungen. Transparenz führt zu mündigen Verbrauchern. Und diese Kunden werden zukünftig vor allem für den Mehrwert von Marken und Marketing bezahlen. Bei “echten” Marken bedeutet dies sicher “echte” Innovation. Und zwar nicht nur im Produkt und Service, sondern auch im Vertrieb. Beim Marketing ist es ganz klar der “echte” Nutzen. Aber eben dieser Nutzen wird zukünftig deutlich anders interpretiert werden müssen. Mehr Sinne des Konsumenten, weniger im Sinne der Marke.
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Des Kaisers neues Marketing

Axel Trapp am 11. January 2008 um 15:03 11 01 2008

Für Alle, die den kurzen Video Clip noch nicht im Netz gefunden haben…
So kam das “neue Marketing” zum Kaiser.

Viel Spaß beim Gucken!






Der Durchbruch für die Verbrauchermeinung

Alexander Koerner am 17. August 2007 um 11:13 17 08 2007

Wie Andy Sernovitz aktuell in seinem Blog berichtet, wird der Einzelhandelsriese Wal*Mart Verbrauchern ab sofort das Bewerten und Kommentieren seines Sortiments ermöglichen.

walmart

Diese bislang in Deutschland hauptsächlich aus dem Buchhandel (z.B. Amazon) bekannte Praktik erfasst durch die Marktmacht von Wal*Mart nun auch den Konsumartikelbereich mit voller Wucht. Die Implikationen für das Konsumgüter-Marketing werden ebenso weitreichend wie schwerwiegend sein. Ein Weckruf für alle Unternehmen sich des Themas Marketing 2.0 dringend anzunehmen.






Apples WoM-Strategie

Ossi Urchs am 8. August 2007 um 11:08 8 08 2007

Was im letzten Post noch aus einer Umfrage abgeleitet werden musste, das hat Apple-Chef Steve Jobs nun anlässlich der Vorstellung neuer iMac-Rechner selbst ausgesprochen: Entscheidend für den weiteren Erfolg des Unternehmens ist eine WoM-Strategie, die nicht nur Marketing und Vertrieb, sondern insbesondere auch die Produktentwicklung definiert. O-Ton Jobs:

“Wir haben uns vorgenommen, nur das zu produzieren, was wir mit gutem Gewissen auch unseren Freunden empfehlen können.”

Consumer- (und selbstverständlich Mitarbeiter-) “Advocating” als Richtschnur der Entwicklung neuer Angebote. Wenn Apple es schafft, diese Vision “auf die Straße zu bringen”, ginge das allerdings weit über Word of Mouth und selbst den umfassenderen Ansatz eines “Marketing 2.0” hinaus, in Richtung eines zukünftigen “Enterprise 2.0″.






Fiat 500: Eine Marketing 2.0-Erfolgsgeschichte

Alexander Koerner am 25. July 2007 um 16:16 25 07 2007

Wie die Financial Times heute berichtet, hat der Marketing 2.0-Ansatz von Fiat bei der Entwicklung und Einführung des neuen Fiat 500 zu ersten greifbaren Erfolgen geführt. Lesen »






Das Revival der Knutschkugel

Alexander Koerner am 19. July 2007 um 10:51 19 07 2007

Die Entwicklung des neuen Fiat 500 - oder sollte man besser sagen die Neuauflage des Klassikers - ist ein sehr anschauliches Anwendungsbeispiel für Customer driven Innovation
wie auch Mundpropaganda Marketing, das aufzeigt, welche Möglichkeiten und Chancen in Marketing 2.0 stecken.

Wie spiegel online Anfang Juli in einem Interview mit Fiat-Markenchef Luca de Meo berichtete, hat Fiat bei der Neuauflage des Fiat 500 neue Wege in der Automobilentwicklung und -vermarktung beschritten.

Fiats Ziel bei der Neuauflage ihres Kultmodells war es nach eigenen Angaben nicht ein Auto zu entwickeln, das aussieht wie ein Fiat 500. Fiats hochgesteckter Anspruch war es, ein Auto so zu entwickeln, dass es der kollektiven Erinnerung an den Fiat 500 entspricht und damit als solcher vom Verbraucher wahr- und angenommen wird mit dem Potenzial den Mythos fortzuschreiben.

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Da Fiat bewusst zu sein scheint, dass der Kult des Fiat 500 von Generationen begeisterter Eigentümer ausgeht und getragen wird, wurde beschlossen diese Gruppe in Produktentwicklung und Marketing einzubeziehen. Fiats Slogan „The 500, the car of the people, by the people“ steht für die Philosophie des Projektes und Fiats Ansatz eine neue Kultur der Beziehung zwischen Hersteller und Verbraucher aufzubauen. Lesen »






Alexander Körner - Warum Marketing 2.0?

Administrator am 10. July 2007 um 17:01 10 07 2007

Marketing 2.0? Das hört sich doch verdächtig nach Web 2.0 an, wird sich manch einer denken. Ist das wirklich mehr als eine neue Marketing Mode und Worthülse, ein Versuch, die Welle eines populären Themas zu reiten werden andere fragen? Beides kann ich nach fast einem Jahr der Forschung und rund 15 Jahren Erfahrung im Marketingbereich mit einem überzeugten JA beantworten.
Tatsächlich besteht zwischen Marketing 2.0 und Web 2.0 ein enger Zusammenhang. Doch ist er nicht vermeintlich oberflächlicher oder gar vermarktungsstrategischer Natur. Auch handelt es sich bei Marketing 2.0 nicht um Web-Marketing. Marketing 2.0 ist vielmehr die Entsprechung eines sehr grundlegenden Wandels der Marktbedingungen - der Machtverschiebung zu Gunsten der Verbraucher.
Doch der Reihe nach… Lesen »