Web 2.0

Axel Trapp am 1. June 2007 um 14:17 1 06 2007

Web 2.0 ist das Netz der Menschen, des von Nutzern generierten Mehrwerts: „Web 2.0 = User Generated Content“
Der Begriff Web 2.0 beschreibt vor allem eine neue Wahrnehmung und Nutzung des Internet. Der Begriff wurde 2004 durch den O’Reilly-Verlag für eine gleichnamige Konferenzreihe geprägt. Die wesentliche Neuerung besteht in der veränderten Nutzung des Internets durch den User und der damit verbundenen Anforderungen an die Programme.
Der Webnutzer konsumiert nicht mehr nur Webinhalte, vielmehr erstellt er sie selbst. Durch Webtagebücher, Blogs, Fotos auf Tauschseiten wie Flickr und Beiträge zu Online-Enzyklopädien wie Wikipedia. Dazu sind keine Programmierkenntnisse mehr nötig, denn immer mehr Software steht dafür im Netz meist kostenlos zur Verfügung und bietet einfachste Handhabung. Die Entwicklung geht vom Desktop zum Webtop, das Internet wird zur Plattform, die Inhalte werden durch mobile Geräte wie Handys, MP3-Player und Pocket-PC auch unterwegs abruf- und editierbar. Das Web 2.0 ist offen, denn die meisten Anwendungen basieren auf Offenen Standards und Open-Source-Software, die durch offene Schnittstellen (API) miteinander kombinierbar werden. So können auf dem Blog die Fotos von Flickr oder Videos von YouTube erscheinen. Es bilden sich Communites und soziale Netzwerke, der Benutzer kann über Kommentarfunktionen, Bewertungsnoten und Verlinkung seine Meinung einem breiten Publikum zugänglich machen und so eine Macht ausüben, die für das Web 2.0 kennzeichnend ist.


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