Mundpropaganda

Axel Trapp am 1. June 2007 um 14:08 1 06 2007

Als deutsches Synonym für Word of Mouth ist Mundpropaganda der übergeordnete Sammelbegriff für Advocacy und Buzz.
Mundpropaganda als kundengetriebenes Medium der Markenkommunikation zwischen Konsumenten zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
Glaubwürdigkeit: Mundpropaganda entstammt einer glaubwürdigen Quelle (Freund, Bekannter etc.) die kein kommerzielles Interesse mit der Erwähnung (Buzz) oder Empfehlung (Advocating) des Produktes / Unternehmens verbindet.
Relevanter und vollständiger: Mundpropaganda erfolgt zum richtigen Zeitpunkt (Awareness), in einem relevanten Kontext (Involvement) mit einer auf die Zielperson in Sprache und Inhalt zugeschnittenen Botschaft.
Erfahrungslieferant: Mundpropaganda (Advocating) ist indirekte Produkterfahrung durch die geteilte Erfahrung von bestehenden Nutzern.
Sicherheit / Risikominimierung: Mundpropaganda kann werbliche Botschaften bestätigen, Relevanz und den Nachweis des persönlichen Nutzens eines Produktes erbringen, Hilfestellung bei der Auswahl zwischen Alternativen geben, Entscheidungen absichern und insgesamt Entscheidungsprozesse in allen Phasen massiv beschleunigen.
Wirksam: Mundpropaganda und Unternehmenswachstum stehen in einem direkten Zusammenhang.

Branchenübergreifend lässt sich feststellen, dass 7% mehr positive oder 2% weniger negative Mundpropaganda zu 1% Unternehmenswachstum führen.
Messbar und managebar: Mundpropaganda kann in ihrer Ausprägung und Wirksamkeit gemessen, geplant und budgetiert werden. Sie erfüllt damit die Voraussetzungen der professionellen Nutzung als Marketing-Medium.


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