DaWanda: ein Königreich für einen Kunden!

Nadine Vollmer am 31. January 2008 um 10:43 31 01 2008

DaWanda ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie E-Commerce zum Shopping-Erlebnis wird und damit ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Mundpropaganda schafft.
Dafür sind vor allem die folgenden fünf Punkte besonders ausschlaggebend:
Erstens: ein gut zu merkender Name für eine gute, wenn auch nicht ganz neue Geschäftsidee
Zweitens: die Ausrichtung an dem Wunsch nach Individualität und Einzigartigkeit
Drittens: der Einbezug der Kunden als Designer
Viertens: eigene Community von „Seelenverwandten“
Fünftens: das emotionale Erlebnis, das mit einem Einkauf verbunden ist.

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Der Durchbruch für die Verbrauchermeinung

Alexander Koerner am 17. August 2007 um 11:13 17 08 2007

Wie Andy Sernovitz aktuell in seinem Blog berichtet, wird der Einzelhandelsriese Wal*Mart Verbrauchern ab sofort das Bewerten und Kommentieren seines Sortiments ermöglichen.

walmart

Diese bislang in Deutschland hauptsächlich aus dem Buchhandel (z.B. Amazon) bekannte Praktik erfasst durch die Marktmacht von Wal*Mart nun auch den Konsumartikelbereich mit voller Wucht. Die Implikationen für das Konsumgüter-Marketing werden ebenso weitreichend wie schwerwiegend sein. Ein Weckruf für alle Unternehmen sich des Themas Marketing 2.0 dringend anzunehmen.






Selbst schlecht gemacht…

Nadine Vollmer am 15. August 2007 um 17:37 15 08 2007

Sugarcraft – oder wie man höchstpersönlich selbst für schlechte Mundpropaganda sorgen kann

Es gibt ein amerikanisches Forum für Tortendekoration mit mehr als 100.000 sehr engagierten, internationalen Mitgliedern, die durchaus bereit sind, für ihr Hobby – oder auch Beruf – ein wenig mehr Geld auszugeben für all die Lebensmittelfarben, Ausstecher, Bordürenschneider, Glitzer und Glimmer. Mit einem der Anbieter für solche Dekorationsmittel gab es in der Vergangenheit immer wieder schlechte Erfahrungen, die Mitglieder äußerten sich in Forumseinträgen über lange Lieferzeiten, unvollständige Lieferungen und schlechten Service.
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Apples WoM-Strategie

Ossi Urchs am 8. August 2007 um 11:08 8 08 2007

Was im letzten Post noch aus einer Umfrage abgeleitet werden musste, das hat Apple-Chef Steve Jobs nun anlässlich der Vorstellung neuer iMac-Rechner selbst ausgesprochen: Entscheidend für den weiteren Erfolg des Unternehmens ist eine WoM-Strategie, die nicht nur Marketing und Vertrieb, sondern insbesondere auch die Produktentwicklung definiert. O-Ton Jobs:

“Wir haben uns vorgenommen, nur das zu produzieren, was wir mit gutem Gewissen auch unseren Freunden empfehlen können.”

Consumer- (und selbstverständlich Mitarbeiter-) “Advocating” als Richtschnur der Entwicklung neuer Angebote. Wenn Apple es schafft, diese Vision “auf die Straße zu bringen”, ginge das allerdings weit über Word of Mouth und selbst den umfassenderen Ansatz eines “Marketing 2.0” hinaus, in Richtung eines zukünftigen “Enterprise 2.0″.






Apple’s iPhone ein WoM-Produkt?

Ossi Urchs am 29. July 2007 um 14:22 29 07 2007

Wer gedacht hatte, der iPhone-Hype der letzten Wochen und Monate, sei allein einer weiteren genialen Marketing- und PR-Strategie von Steve Jobs (”iMarketing“) geschuldet, sieht sich nun eines besseren belehrt:

Wie die “Information Week” berichtet, ergab eine Mini-Umfrage unter 200 iPhone-Käufern “(ursprünglich von USA Today veröffentlicht)” folgendes Ergebnis: 90% sind (sehr) zufrieden mit dem iPhone und 85% werden es (wahrscheinlich) weiter empfehlen.

Gegen diese schiere Masse von iPhone-Evangelisten und Marketers, wirkt die ganze bisherige Apple-Kampagne wie eine kleine Fingerübung. Das werden wir beobachten.

Stay tuned!






Fiat 500: Eine Marketing 2.0-Erfolgsgeschichte

Alexander Koerner am 25. July 2007 um 16:16 25 07 2007

Wie die Financial Times heute berichtet, hat der Marketing 2.0-Ansatz von Fiat bei der Entwicklung und Einführung des neuen Fiat 500 zu ersten greifbaren Erfolgen geführt. Lesen »






Das Revival der Knutschkugel

Alexander Koerner am 19. July 2007 um 10:51 19 07 2007

Die Entwicklung des neuen Fiat 500 - oder sollte man besser sagen die Neuauflage des Klassikers - ist ein sehr anschauliches Anwendungsbeispiel für Customer driven Innovation
wie auch Mundpropaganda Marketing, das aufzeigt, welche Möglichkeiten und Chancen in Marketing 2.0 stecken.

Wie spiegel online Anfang Juli in einem Interview mit Fiat-Markenchef Luca de Meo berichtete, hat Fiat bei der Neuauflage des Fiat 500 neue Wege in der Automobilentwicklung und -vermarktung beschritten.

Fiats Ziel bei der Neuauflage ihres Kultmodells war es nach eigenen Angaben nicht ein Auto zu entwickeln, das aussieht wie ein Fiat 500. Fiats hochgesteckter Anspruch war es, ein Auto so zu entwickeln, dass es der kollektiven Erinnerung an den Fiat 500 entspricht und damit als solcher vom Verbraucher wahr- und angenommen wird mit dem Potenzial den Mythos fortzuschreiben.

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Da Fiat bewusst zu sein scheint, dass der Kult des Fiat 500 von Generationen begeisterter Eigentümer ausgeht und getragen wird, wurde beschlossen diese Gruppe in Produktentwicklung und Marketing einzubeziehen. Fiats Slogan „The 500, the car of the people, by the people“ steht für die Philosophie des Projektes und Fiats Ansatz eine neue Kultur der Beziehung zwischen Hersteller und Verbraucher aufzubauen. Lesen »