Stefan Hoevel am 24. October 2008 um 10:12
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Das Fazit des ADC BIC Kongress in Berlin: Das Marketing und die Werbewelt verändern sich – diese Botschaft war endlich auch einmal aus etablierten Kreisen der deutschen Werbebranche zu hören. Dies überrascht umso mehr, als ich im Vorfeld des ADC BIC Kongress große Zweifel hatte, dass ein Verband wie der ADC heute schon zu diesen Erkenntnissen bereit ist (es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich den ADC einige Monate in der Auswahl der Themen und Speaker begleitet hatte). So begann der Kongress denn auch mit einem Streifzug durch die „neue Kreativität“ im Sinne des viralen Marketing und durch die Best Practices der Amerikaner, vorgestellt u.a. durch Chuck Porter (Crispin Porter + Bogusky). Mit anderen Worten - Burger King reloaded.
Dramatische Zitate fielen kurz danach von Colleen DeCourcy: „Looking for the silver bullet is killing us“ und „The BIG IDEA is over!“ Es scheint, als ob nun auch in Cannes langsam düstere Wolken aufziehen.
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Kategorien : Marketing 2.0, Aktuelles
Tags : Agenturen, Social Media, Trends, Werbung
Stefan Hoevel am 3. September 2008 um 15:52
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Vom 04.-09.09.2008 findet in Linz die Ars Electronica statt. Im Rahmen der “Mission Future” wird unter dem Titel „We´re open: How open minds and open industries are shaping the world.“ die Zukunftsfähigkeit der neuen ökonomischen Open-Mentalität beleuchtet, ihre praktische Umsetzbarkeit diskutiert und branchenübergreifend Ideen ausgetauscht.
Wir freuen uns, im Rahmen dieses weltweit größten Festival für Computerkultur und Digitalen Lifestyle das Konzept des Marketing 2.0 präsentieren zu dürfen.
Zusätzlich vergeben wir zwei Tickets an Privatpersonen gratis und zwei Tagestickets an Firmenkunden zu einem reduzierten Ticketpreis ab. Anreise muss allerdings selbst gebucht werden. Bei Interesse bitte gerne melden.
Die Session mit Stefan Hövel findet am Montag, den 08.09.2008 statt.
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Kategorien : Aktuelles
Tags : Event, Marketing 2.0
Stefan Hoevel am 7. August 2008 um 12:11
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In einem aktuellen Artikel in der wuv gelesen: Oliver Voss, Vorstand Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe äußert sich auf seiner eigenen Website via Video zum Thema virales Marketing.
Was ist hieran spannend bzw. wert darüber zu bloggen? Ganz einfach – nun haben auch die großen Agenturen virales Marketing als „Big Business“ entdeckt. Und zwar als Strategie, um den „alten Dampfer“ Advertising auf Kurs zu halten. Was Oliver Koss (und andere Werber) im Video (Online Stars) nämlich suggerieren, ist in Kurzform Folgendes:
- Virals können alle machen, die kreativ sind (also nicht nur Spezialagenturen)
- Virals sind nicht billig (Agenturen dürfen in der Kreation also teuer sein)
- Virals substituieren Advertising, sind aber eigentlich Advertising
- Cross-mediale Verwendung von Virals ist möglich und damit auch Aufgabe einer Leadagentur
- Virals sind auch langfristig anlegbar, d.h. ganz im Stile von Kampagnen
- Seedingkosten = Mediakosten
Somit funktioniert das alte Advertisingmodell immer noch, da auch die Mediaagenturen versuchen, das virale Seeding heute buchbar und planbar zu machen. 2008/2009 wird also verspätet, aber doch noch verstärkt den Einzug des viralen Themas in den großen Agenturen bringen. Dies macht Werbung per se sicherlich unterhaltsamer, ist aber auf der anderen Seite auch äußerst bedenklich. Warum?
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Kategorien : Mythen, Aktuelles, Werbung, Viral
Tags : dawanda, Mundpropaganda, Mundpropaganda Marketing, Presse, social commerce, Usecases
Stefan Hoevel am 29. May 2008 um 17:30
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Nach der Marketing 2.0 Conference in Paris kommt hiermit eine kurze Zusammenfassung zum Thema Word-of-mouth. Vor allem zur Frage: Ist Word-of-mouth ein Effekt oder eine Massnahme? Kann man Word-of-mouth triggern oder sogar technisch in Communities einbauen? Und last but not least - ist Word-of-mouth Marketing überhaupt ethisch?
Word-of-mouth oder Mundpropaganda ist allgemein akzeptiert ein Effekt. Ein sehr gewünschter Effekt sogar, solange er positiv ist. In digitalen Welten - und in diesen leben wir heute - kann Word-of-mouth innerhalb kurzer Zeit ausser Kontrolle geraten (und hier sind fallende Börsenkurse eingeschlossen). Wer sich heute auf seiten der Unternehmen und Marken diesen Entwicklungen verschliesst, verpasst vor allem eine Chance - auf Augenhöhe mit den Konsumenten mitreden und moderieren zu können.
Word-of-mouth ist heute bereits über innovative Spezialagenturen buchbares taktisches Marketinginstrument und somit Bestandteil eines neuen und natürlich komplexeren Marketingmix. Allerdings ist auch klar - wer nur versucht den Marketingmix mit neuen Marketingtaktiken anzureichern, der verschiebt zuersteinmal Budgets, reduziert Werbedruck, baut komplexere und vielfach ineffizientere Kommunikationsstrukturen auf. Es fehlt eine integrierte und vor allem langfristige Perspektive für eine Markenführung in digitalen und vernetzten Welten, die sich zum Ziel setzt Gespräche zu generieren. Was also tun?
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Kategorien : Marketing 2.0, Mundpropaganda, Aktuelles, Mundpropaganda Marketing
Tags : dawanda, Mundpropaganda, Mundpropaganda Marketing, Presse, social commerce, Usecases