Alexander Koerner am 6. October 2008 um 14:52
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Was ist eigentlich Marketing 2.0? Warum gewinnt es so massiv an Bedeutung und wie funktioniert es? Diese und ähnliche Fragen begegnen uns tagtäglich in vielen Gesprächen. Ein guter Grund noch ein wenig Basiswissen zu schaffen.
Mit unserem Online-Tutorial haben wir versucht die wichtigsten Fragen zu ‘Marketing 2.0′ zu beantworten. Unterlegt mit vielen Usecases verschafft das vertonte Tutorial in rund einer Stunde einen Überblick, legt einen roten Faden durch den Begriffsdschungel und ermöglicht es dem Betrachter seine bestehenden Erkenntnisfragmente zu einem geordneten Gesamtbild zusammen zu führen.
Alexander Koerner am 2. August 2007 um 14:02
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Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit die Mundpropaganda genießt, wächst erfreulicherweise die Zahl der klassischen Marketeers auf Anwender- und Dienstleisterseite die WOM für sich entdecken.
Schnell waren dann auch Dienstleister aus dem klassischen Marketing und Online-Umfeld ausgestattet mit ‘profundem’ Halbwissen zur Stelle. Sie entfachten einen Hype um das was WOM ihrer Meinung nach darstellte. Ein neues Tool um werbliche Botschaften schnell und wirtschaftlich zu verbreiten. Begriffe wie ‚virale Werbung‘ und ‚virales Marketing‘ machten die Runde und suggerierten Unternehmen das nun ein Ansatz bereit stünde der alle Welt über ihre Produkte sprechen lässt.
Aber haben sie wirklich verstanden um was es geht? Was WOM leisten kann und wie es funktioniert?
Worum geht es wirklich? Sollen sich die Verbraucher über den ausgefallen (vergleichsweise aufmerksamkeitsstarken) Spot oder doch lieber (aufmerksamkeitsstark UND meinungsbildend UND absatzwirksam) über das Produkt und vor allem ihre Produkterlebnisse austauschen?
John Moore hat dies in seiner nachfolgenden Präsentation sehr schön auf den Punkt gebracht.
Die Zeitschrift “Internet World Business” widemet dem “Story-Telling” von Kunden in der aktuellen Ausgabe eine ganze (lesenswerte) Seite (Online leider nur für Abonnenten). Kurz zusammen gefasst entwickelt der Artikel folgendes Bild: Kundengeschichten und Bewertungen vermitteln Glaubwürdigkeit in der eigenen kommerziellen Kommunikation. Allerdings scheuen vor allem hier zu Lande viele Unternehmen noch die damit verbundenen Probleme und “Gefahren”.
Kunden, selbst wenn sie mit ihren Geschichten zu “Markenprotagonisten” werden, sind eben keine Marketers! Und “Glaubwürdigkeit” ist keine Einbahnstrasse. Wer wirklich glaubwürdig erscheinen will, muss sich im Zweifelsfall auch auf Kritik und offene Diskussionen einlassen. Zumal es heute dazu kaum noch sinnvolle Alternativen gibt.
Diese Lektion haben zahlreiche amerikanische Unternehmen bereits gelernt. Sie setzen auf “echte” Menschen und deren authentische Meinung. Ob es sich dabei um Kunden oder auch die eigenen Mitarbeiter handelt. Und sie fahren nicht schlecht damit. Nicht nur amerikanische Beispiele dazu finden sich auf der “Internet World Business” Website unter dem (frei zugänglichen) Webcode: 0715014 Lesen »
Marketing 2.0? Das hört sich doch verdächtig nach Web 2.0 an, wird sich manch einer denken. Ist das wirklich mehr als eine neue Marketing Mode und Worthülse, ein Versuch, die Welle eines populären Themas zu reiten werden andere fragen? Beides kann ich nach fast einem Jahr der Forschung und rund 15 Jahren Erfahrung im Marketingbereich mit einem überzeugten JA beantworten.
Tatsächlich besteht zwischen Marketing 2.0 und Web 2.0 ein enger Zusammenhang. Doch ist er nicht vermeintlich oberflächlicher oder gar vermarktungsstrategischer Natur. Auch handelt es sich bei Marketing 2.0 nicht um Web-Marketing. Marketing 2.0 ist vielmehr die Entsprechung eines sehr grundlegenden Wandels der Marktbedingungen - der Machtverschiebung zu Gunsten der Verbraucher.
Doch der Reihe nach… Lesen »